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Sep
17
Frühstück mit FischfingernTagged in: Rute&Rolle-Stand
Heute morgen hab ich in der Wathose gefrühstückt – und mit deutlich fischig muffelnden Fingern. Ach ja Claudia, Du hast schon Recht: Warmer Kaffee ist nach einer kühlen Nacht schöner. Aber wenn ich nur eine einzelne auf Karpfen fische, bleibt der Kocher zu Hause. Und es gibt Früchte-Müsli mit H-Milch plus Latte Macchiato im Plastikbecher zum Frühstück.
Karpfenfrühstuck a la Arnulf: mit Fertig-Kaffee aus dem Kühlregal Jetzt sitz ich auf dem Sofa und arbeite an meinem Vortrag für die Anglermeile auf der Anspo (24. bis 26. September). Wer den Weg nach Kassel antritt und sich für Hechtangeln mit verschiedenen Kunstködertypen und -techniken interessiert, ist am Freitag um 14:15 und Sonntag 12:15 Uhr herzlich zu meinem Vortrag auf der Anglermeilen-Bühne eingeladen. Vorher oder nachher stehe ich am Rute & Rolle-Stand für Ihre Fragen zur Verfügung – natürlich gerne auch zu anderen Fischen oder Angelarten… Mehr Infos zur Messe: www.anglermeile.de Ebenfalls in Kassel für Sie da aus unserem Team: Christopher Paschmanns (mit Karpfen-Vortrag am Samstag um 16:15 Uhr), Tobias Norff und Matthias Six. Und unsere beiden Holgers: Holger Höner von www.bissclips.tv und Holger Bente, unser Mann für Online. Zurück zum See: Es ging gestern nicht gut los. Denn weder der Regen noch der Mensch im oliv Regenmantel, der genau auf meiner Lieblingsstelle angelte, standen auf meiner Wunschliste. Der “Mal-gucken-was-so-beißt-Kollege” konnte natürlich nicht wissen, dass ich hier am Dienstag gefüttert hatte und der See gehört ja auch nicht mir. Meine Frage, wie lange er noch angeln wolle, konnte er aber auch nicht präzise beantworten: “Weiß nicht, mal gucken.”Während ich das voll beladene Boot samt geschätzt 50 Litern frischem Regenwasser wieder zum Parkplatz ruderte, um das zweite kurze Beinpaar fürs Rod Pod zu holen (dann geh ich eben auf den nächsten Steg in Wurfweite), verging dem Kollegen aber wohl die Lust am Angeln. Als ich schweißtriefend wieder an der Stelle vorbei kam, war sie plötzlich frei und vom Kollegen nichts mehr zu sehen. Gut, die Extra-Ruderrunde war ärgerlich, aber dafür war Plan A wieder in Aktion. Und über zu wenig Action durfte ich mich bis zum heutigen Vormittag nicht beklagen: Einige Karpfen saugten meine 24-Millimeter-Boilies ein. Die extra-großen Murmeln erfüllten aber auch ihren zweiten Hauptzweck: Brassen fern halten. Gerade mal zwei ziemlich verhungerte Vertreter ihrer Art hakten sich – und das schon bei Tageslicht, also ohne nervigen, nächtlichen Handlungsbedarf. Mit fünf Fischen waren die Karpfen im Kescher deutlich in der Überzahl. Zwei schöne Spiegler über zehn Kilo und ein Schuppi etwas drunter waren die Highlights. So gefällt mir Karpfenangeln: vertretbarer Aufwand, heiße Drills – da geht’s auch mit kaltem Kaffee zum Frühstück. Und jetzt steht ohnehin ein Becher mit heißem neben mir. Lecker! Die beiden hübschesten Fische der Tour sehen Sie hier:
Sportlich schlank mit vielen Schuppen...
... und etwas kompakter mit wenigen, aber schicken Schuppen. Danke noch mal für die Foto-Hilfe, Jens! |
























